PRAXIS FÜR TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN UND AKUPUNKTUR Heilpraktikerin Frau Hongxia Zhao
PRAXIS FÜR TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN UND AKUPUNKTURHeilpraktikerin Frau Hongxia Zhao 

Akupunktur (针刺)

 

Körperakupunktur (体针)

Die Körperakupunktur ist kaum schmerzhaft. Dabei werden feine Nadeln in bestimmte Akupunkturpunkte gestochen, die sich auf unsichtbaren Energiebahnen befinden. Nach dem Verständnis der chinesischen Medizin wird durch den Nadelreiz Qi (Energie)-Fluss angeregt und reguliert, somit lösen sich Blockaden und Störungen auf. Meist genügen bei akuten Erkrankungen nur einige wenige Akupunktursitzungen, bei chronischen Krankheiten können aber deutlich mehr Behandlungen notwendig sein - je nach Krankheitsbild und dem körperlichen Zustand des Patienten.

 

Schädelakupunktur (头针)

In diesem von dem chinesischen Neurochirurgen Prof. Jiao Shunfa entwickelten Verfahren werden über die Kopfhaut indirekt Funktionsareale der Großhirnrinde stimuliert. Die Chinesische Schädelakupunktur kann in Kombination mit der Körperakupunktur und Elektroakupunktur bei der Behandlung neurologischer Erkrankungen eingesetzt werden. So gehört die chinesische Schädelakupunktur in China zur alltäglichen effektiven Behandlung von Schädel- und Hirnverletzungen. Außerdem sind zum Beispiel Tinnitus, Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen und Inkontinenz ebenfalls mit der Schädelakupunktur behandelbar.

 

Ohrakupunktur (耳针)

Die Ohrakupunktur der TCM ist eine Diagnose- und Therapieform mit langer Tradition und basiert zum Teil auf dem Meridiansystem (Energieleitbahnen). Später wurde sie mit der Methode des französischen Arztes Paul Nogier kombiniert. Diese besagt, dass sich auf der Ohrmuschel der gesamte Körper und seine Organe widerspiegeln. Über die Stimulationen durch Akupunktur oder Moxibustion auf den speziellen Punkten können sie beeinflusst werden. Die Indikationen für die Ohrakupunktur sind zum Beispiel Schmerzen, Suchtkrankheiten, hormonelle Störungen und Gewichtsreduktion.

Moxibustion (艾灸)

 

Der Begriff Moxibustion wird am besten mit "Brennen" ins Deutsche übersetzt. Darunter versteht man das Erwärmen von verschiedenen Arealen des Körpers oder von Akupunkturpunkten mittels eines glimmenden Moxakrauts. Dieses besteht aus den getrockneten Blättern der Artemisia vulgaris, das die Eigenschaft besitzt, dass seine Hitze tief in den Körper eindringt und damit die Zirkulation von Qi und Blut stimuliert. Man unterscheidet die Moxibustion mittels Moxa-Zigarre und dem Abbrennen von einem Moxakegel auf einer Akupunkturnadel. Ziel der Behandlung ist die Vertreibung von Kälte und Feuchtigkeit aus den Energieleitbahnen, der Körperoberfläche sowie den Organen. In China und den umliegenden Ländern Asiens wird die Moxibustion auch zur Vorbeugung von Krankheiten angewendet.

Schröpfen (拔罐)

 

Trockenes Schröpfen

Beim Schröpfen wird in einem Glasgefäß ein Unterdruck erzeugt, was zu einem Hochziehen des darunterliegenden Gewebes (Muskulatur, Bänder, Sehnengewebe) führt und damit eine vermehrte Durchblutung und eine Lockerung der Strukturen bewirkt.

 

Blutiges Schröpfen
Das blutige Schröpfen ist eine Form des Blutentlassens. Dabei wird vor dem Aufsetzen des Gefäßes die Haut angeritzt, so kann der Unterdruck das Blut aus der Wunde herausziehen. Die Wirkungen sind Schmerzlinderung, Auflösen einer Blutstagnation, Wärmegefühl und Entspannung. Außerdem kann Schröpfen auch mit anderen Methoden kombiniert werden, um die Wirkungen zu verstärken und den Heilungsprozess zu verkürzen.

Gua Sha (刮痧)

 

Die Gua Sha Massage ist eine chinesische Behandlungs­methode, die ergänzend oder alternativ zur Akupunktur angewendet werden kann. Bei dieser Methode wird mit einer abgerundeten Kante eines Schabers mehrmals über die Haut gefahren. Dadurch wird Hitze abgeleitet und Qi und Blut in Bewegung versetzt, sodass sie wieder besser fließen können und der Schmerz verschwindet.

Tuina Massage (推拿按摩)

 

Die Tuina Massage ist eine chinesische Massageform und ein wichtiger Teil der TCM. Der Begriff setzt sich aus den chinesischen Wörtern "Tui" (schieben, drücken) und "Na" (greifen‚ ziehen) zusammen. Diese und weitere manuelle Techniken werden bei der Behandlung angewandt. Mit Tuina sollen Blockaden der Energiebahnen (Meridiane) aufgelöst und der Energiefluss gefördert, aber auch Organe positiv beeinflusst werden.

Chinesische Heilkräutertherapie

(中药)

 

In der chinesischen Kräutermedizin werden vorwiegend Pflanzenteile (Wurzeln, Rinden, Blüten und Blätter) verwendet, aber auch Mineralien und einige Tierprodukte. Sowohl akute als auch chronische Krankheiten können mit chinesi­schen Arzneimitteln be­handelt werden. Grundsätzlich besteht keine Einschränkung der Anwendbarkeit der chinesischen Arznei­mitteltherapie auf be­stimmte Erkrankungen. Es hängt natürlich von der Schwere und Chronizität der Erkran­kung ab, wie schnell chinesische Arzneimit­tel für den Patienten spürbare Besserung oder Heilung bewirken.

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